Produzentinnen und Produzenten

hier stellen wir Ihnen einige ausgewähle Produzentinnen und Produzenten aus den Ländern des Südens vor ...

 

 

Kleinbauerngenossenschaft ISMAM (Indígenas de la Sierra Madre de Motozintla), Mexiko

LOGO-ISMAM In den Hochlagen von Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat Mexikos, wächst einer der besten Kaffees dieser Welt. Die zur Bewahrung der Qualität notwendige, mühevolle Pflege der Kaffeepflanzen bedeutet für die Kleinbauern, deren Familien und Wanderarbeiter auf den Ländereien der Großgrundbesitzer harte Schufterei zu schlechten Bedingungen. Durch den anhaltend niedrigen Weltmarktpreis für Kaffee besteht zudem der Zwang, immer mehr Kaffee zu produzieren. Neben den Besitzern der Fincas profitieren von der Kaffeeproduktion nur noch die Zwischenhändler, die von den Kleinbauern bezeichnenderweise „Coyotes” genannt werden. Zur Bekämpfung dieser Mißstände traten 1994 die Zapatisten in die Fußstapfen des legendären Revolutionsführers Zapatas, der schon vor Jahrzehnten „Land und Freiheit” forderte. Damals wurde in Chiapas nur wenig Land verteilt - es blieb das Armenhaus Mexikos.

Spitzenkaffee von einer Kleinbauernkooperative
Um diesem Teufelskreis von Abhängigkeiten zu entkommen, haben sich Kaffeeproduzenten in der 1985 gegründeten Genossenschaft ISMAM zusammengeschlossen. Aus ihrer Tradition heraus ist den 1500 Kleinbauern ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur sehr wichtig - deshalb bauen sie heute Kaffee und andere, täglich benötigte Lebensmittel nach anerkannt ökologischen Richtlinien an. ISMAM berät sie in Fragen des biologischen Anbaus und übernimmt den Transport, die Lagerung sowie die Vermarktung des Kaffees.

Von dieser Kaffee-Kooperative stammt die Oberkircher Bohne.

Portrait ISMAM bei Fair-Handels-Importeur dwp

Portrait ISMAM bei Öko-Verband Naturland

 

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